Bürgerversammlung 2014

Informationsveranstaltung vom 28.05.2014

Am 28.05.2014 fand in der Turnhalle der Helene-von-Forster Grundschule die Bürgerversammlung für die Stadtteile Stadtteile Eibach, Gebersdorf, Hafen, Neuröthenbach, Röthenbach bei Schweinau, Maiach (Bezirk 12) statt. Die Multimediaschau zur Bürgerversammlung der Stadt Nürnberg 2014 finden Sie hier
Nachfolgende Themen wurden vom Bürgerverein Röthenbach angesprochen:

 Schriftlich eingereichte Themen:

  • Radweg Ansbacher Straße – Lückenschluss
    Antwort: Gemäß Verkehrsausschuss vom 08.12.2011 wurde mit geschätzten Kosten von 1.400.000 Euro im April 2014 nun im Jahresbauprogramm vorgesehen. Allerdings reichen die Mittel für alle Maßnahmen im Jahr 2016 nicht.

  • Straßenzustand in Alt-Röthenbach, Rednitzstraße Tempo 30 und Flüsterasphalt
    Antwort: Für die Staatsstraße ist man an die bundesweit geltende Straßenverkehrsordnung gebunden. Die Rednitzstraße verbindet die A73 und den Hafen mit den Bundesstraßen B2 und 14. Bei Tempo 30 wäre ein Flüsterasphalt wirkungslos.
    Die Röthenbacher Hauptstraße bedarf im Abschnitt Elling-/Rednitzstraße einer neuen Fahrbahndecke. Die Bauinstruktion wird heuer noch laufen. Die Ausführung wird vor 2015 nicht möglich sein.

  • Anregung von Radarkontrollen Röthenbach-Ost, Tempolimit wird nicht eingehalten
    Antwort: Am Röthenbacher Landgraben wurden 2014 bisher drei Messungen durchgeführt und als unauffällig bewertet.

  • Schaltung der Fußgängerampel „Weißenburger Straße - Straße am Röthenbacher Landgraben“ in Höhe des Verbrauchermarktes Lidl ist verbesserungswürdig. Trotz Stopp des Autoverkehrs ist die Fußgängerampel rot.
    Antwort: Die Busse 61 und 62 und 60 sowie 66 beeinflussen durch ein Bake-Funk-System die Ampelschaltung dahingehend, dass sie weniger Wartezeiten an den roten Ampeln haben. Die ÖPNV-Beschleunigung dient dazu, den öffentlichen Personennahverkehr zu beschleunigen. Damit sind leider längere Wartezeiten für die Fußgänger verbunden. Eine Änderung der Ampelschaltung ohne die Beschleunigung des ÖPNV zu beeinträchtigen ist deshalb nicht aus verkehrsplanerischer Sicht befürwortet.

  • Ortsumgehung Stein mit Auswirkung auf die Staus auf der B14 und B2. Eine Tunnellösung wie das staatliche Bauamt momentan prüft.
    Die Antwort zusammengefasst: Aus verkehrlicher Sicht ist die Umfahrung der Stadt Stein wegen der negativen Auswirkungen abzulehnen. Eine Lösung kann nur ein leistungsfähiger ÖPNV sein, z.B. mit der Verlängerung der U-Bahn nach Stein. Die jährlichen Verkehrserhebungen belegen, dass zwei Drittel des Verkehrs in der Ortsdurchfahrt von Stein nicht von der südlichen B14 kommen. Darüber hinaus ist ein verschwindend geringer Anteil des Verkehrs Quell und Zielverkehr des Hafens, für den eine südöstliche Ortumgehung von Stein als direkte Verbindung zum Hafen interessant sein könnte. Der Bürgerverein wird also konsequent auf die genannte Verlängerung der U2 pochen. 2019 wird wieder eine andere Berechnung dafür ins Auge zu fassen sein. Unsere Kinder und Enkel haben unsere Hartnäckigkeit denke ich verdient.

Mündliche Themen (Antworten gekürzt):

  • Faberwald - Stegsanierung und Freigabe
    Das alte Bauwerk wird nun abgebrochen. Der denkmalschutzrechtliche Erlaubnis-Antrag läuft noch. Die Bauarbeiten werden im Herbst erfolgen können, vorausgesetzt es gibt keine Überraschungen.

  • Hinweisschilder zum Waldspielplatz Faberwald laufende Spendenaktion für eine Seilbahn
    Antwort: Die vom BV angeregte Erweiterung des Spielangebotes wird von den Beteiligten als verträglich mit dem Charakter des Ortes und der Zielsetzung des Entwicklungskonzeptes Faberwald angesehen. Der Antrag mit Begründungsunterlagen wird derzeit von SÖR erstellt.
    SÖR hat bereits den Waldspielplatz in die Liste der Aus-1-mach-3-Projekte aufgenommen.
    Der Bürgerverein soll 2014 die Spenden für seinen Anteil sammeln und im November den Antrag für die Maßnahme stellen.

  • Birkenwald Beleuchtung Weiltinger Straße entlang der Sanaklinik
    Antwort: Der Fußweg direkt neben der Klinik ist als öffentlicher Weg gewidmet und erfüllt damit grundsätzlich die Voraussetzung der Beleuchtung. Es ist jedoch nicht sinnvoll, den Weg zu beleuchten, weil er in den unbeleuchteten Weg des Birkenwaldes führt und evtl. Nutzer plötzlich im Dunkeln stehen.
    Fußweg Weiltinger Straße zur Herriedener Straße:
    Dieser Zugang wirkt auf den Nutzer durch die üppige Vegetation vielleicht etwas unheimlich. Er ist im Zugangsbereich auch nicht gut beleuchtet. Der Weg ist nicht als öffentlicher Fußweg gewidmet, stellt aber eine wichtige Verbindung zwischen den Wohngebieten dar. Es könnte ein zusätzlicher Mast gestellt werden (Kosten dafür 2.000 Euro). Die Investitionsmittel der Beleuchtung sind für 2014 ausgeschöpft. Im Herbst kann beurteilt werden, ob evtl. Mittel noch zur Verfügung stehen.

  • Planungszustand Gelände der ehemaligen Malzfabrik Lederer an der Ansbacher Straße
    Antwort: Nach Information des Unterzeichners ist derzeit keine Realisierung des Vorhabens (Lebensmittelmarkt, Hotel und KiTa) nach einer erfolgten Nachbarklage mehr angedacht. Anträge sind nicht bekannt. Eine Aussage zu eventuellen weiteren Interessenten nicht möglich

  • P & R - Parkhaus U2
    Baumscheiben sollten von Gestrüpp befreit werden, damit Anwohner der Insinger- und Dombühlerstraße mithelfen können, den Müll dort zu beseitigen. Antwort: Die Dombühler Straße und deren Umgebung liegt im Zwangsreinigungsgebiet B der Stadt. Sie reinigt wöchentlich die Fahrbahnen, den Rest haben die Anwohner zu erledigen.
    Der Bürgerverein konnte bereits innerhalb von zwei Wochen nach der Bürgerversammlung eine Reinigung der Baumscheiben erkennen. Die Anwohner wollen ihrerseits gerne mithelfen. Ein Dankeschön von unserer Seite wird weitergegeben.

  • Rund um die Schweinauer Brücke
    Tiefgarageneinmündung der Wohnanlage Johann-Wildstr. 4 - 8, Gefahrenstelle Ausfahrt aus der TG.
    Antwort: Die Situation an der Tiefgarage ist eindeutig: Hier haben die Ausfahrenden die Wartepflicht und müssen sich notfalls mit Hilfe eines Einweisers in die Richtung Johann-Wild-Straße hintasten. Die Verantwortung für die bauliche Gestaltung liegt beim Bauträger bzw. Eigentümer des Anwesens. Er muss bauliche Maßnahmen ergreifen, um die Gefährdung der vorbeifahrenden Radfahrerinnen und Radfahrer zu verhindern.

 

Drei positive Aspekte liegen vor. Faberweiher-Steg, Baumscheiben Dombühler- / Insinger Straße und die Sanierung der Röthenbacher Hauptraße.

Die Genehmigung für das Spielgerät im Faberwald-Spielplatz setzt unsere Spendenbereitschaft wieder voraus. Ich bitte deshalb alle Anwohner, Förderer und Familien mit Kindern großzügig zu spenden.
Das Konto des Bürgervereins lautet: Konto Nr. 1005 547, BLZ 760 501 01, bei der Sparkasse Nürnberg